11. April 2017

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Handelsblatt-Interview mit Sahra Wagenknecht vom 05.04.2017

Sahra Wagenknecht hat genug von Opposition. Im Interview spricht die Spitzenkandidatin der Linken über eine mögliche Koalition mit der SPD, Martin Schulz' spätes Bekenntnis zur sozialen Gerechtigkeit und Gerhard Schröders Äußerung über die „Familie Lafontaine“.

Sahra Wagenknecht hat genug von Opposition. Im Interview spricht die Spitzenkandidatin der Linken über eine mögliche Koalition mit der SPD, Martin Schulz' spätes Bekenntnis zur sozialen Gerechtigkeit und Gerhard Schröders Äußerung über die „Familie Lafontaine“.

Frau Wagenknecht, steuert Deutschland auf einen Lagerwahlkampf zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Rot-Grün zu?

Für einen echten Lagerwahlkampf müsste es zunächst bei den großen Parteien zwei Lager mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung geben. Das sehe ich bisher nicht. SPD-Chef Martin Schulz redet zwar viel von sozialer Gerechtigkeit, aber er hat sein Programm in keiner Weise konkretisiert. Was will er anders machen als Frau Merkel? Ich höre immer nur, er will Bundeskanzler werden. Aber das macht ihn und seine Partei noch nicht zu einem anderen Lager.

Was erwarten Sie von ihm?

Wenn die SPD ihr Versprechen von sozialer Gerechtigkeit ernst nimmt, dann muss sie sagen, was sie beispielsweise für Steuergerechtigkeit tun will. Will sie verändern, dass große Konzerne deutlich weniger Steuern zahlen als kleine und mittlere Betriebe? Wie will sie niedrige Einkommen entlasten und das gegenfinanzieren? Oder: Stichwort Arbeitsmarkt. Wir haben immer mehr prekäre Jobs, sachgrundlose Befristungen und viele Arbeitnehmer, die unfreiwillig Teilzeit arbeiten. Das alles ist gesetzlich ermöglicht worden. Aber: Herr Schulz sagt nichts dazu, ob er diese Gesetze zurücknehmen will.

....  Hier geht es zum vollständigem Interview:

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/wir-wollen-regieren/

 
11. April 2017

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Quelle Heidenheimer "Neue Presse" vom 8. April 2017

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07. April 2017

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Social Media Aktion zum Weltgesundheitstag

Jedes Jahr am 7. April erinnert der Weltgesundheitstag an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In diesem Jahr fordert DIE LINKE mit der Bundesweiten Kampagne „Das muss drin sein“, für die wichtigen Pflegeberufe 100.000 Pflegekräfte mehr. Hierzu erklärt Sahra Mirow, Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand und Kandidatin in Heidelberg zur Bundestagswahl:

„Auch in Baden-Württemberg streiten wir für eine gute, flächendeckende Gesundheitsversorgung und bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern. Die grün-schwarze Landesregierung will die aktuell bestehenden 250 Krankenhäuser auf 200 reduzieren - das ist gefährlich, insbesondere für die Versorgung im ländlichen Raum. Statt weniger Krankenhäuser brauchen wir mehr Personal. Die Situation für das Krankenhaus-Personal in Deutschland ist teilweise dramatisch: im Schnitt kommt auf 10 Patient_innen eine Pflegekraft, in Nachtschichten ist die Situation teilweise noch dramatischer. Wir fordern daher 100.000 Pflegekräfte mehr. Das muss in einem reichen Land wie Deutschland drin sein.“

DIE LINKE fordert eine flächendeckende, gesetzliche Personalbemessung für Krankenhäuser! Statt Profitdenken brauchen wir eine am Gemeinwohl orientierte Gesundheitsversorgung.

Mit einer Social-Media-Aktion unter dem Hashtag #hunderttausend sendet DIE LINKE heute ein starkes Zeichen für gute Pflege an die jeweiligen Landesregierungen und an die Bundesregierung. Wir unterstützen auch den „Baden-Württembergischen Apell“ der Gewerkschaft ver.di „für mehr Krankenhauspersonal“ im Land.

PM LINKE.BW / 07.04.2017

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Sendet bitte noch Eure Bilder an uns, damit wir sie hier einstellen können. Danke

Herr Gesundheitsminister Gröhe, in deutschen Krankenhäusern fehlen 100 000 Pflegekräfte. Die Folgen sind bekannt: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene, mehr Unfälle.

Ich fordere Sie auf: Handeln Sie! Die Bundesregierung muss dringend per Gesetz festlegen, wie viele Pflegekräfte für wie viele Patienten und Patientinnen vorhanden sein müssen.

Hier kann der Aufruf unterzeichnet werden:    https://www.die-linke.de/nc/100000/

 
05. April 2017

Liebe Freundinnen und Freunde, in Deutschland zweifeln immer mehr Menschen an der Zukunftsfähigkeit der Sozialversicherungsrente. Sie stellen fest, dass das Niveau der Rente im Verhältnis zum Nettolohn immer weiter absackt und dass ein menschenwürdiges Leben nach der Arbeit kaum mehr möglich scheint. Aus diesem Grund haben sich der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Einzelgewerkschaften als Aktionsschwerpunkt für das Jahr 2017 die Gestaltung der zukünftigen Rentenpolitik vorgenommen. Der DGB Ortsverband Herbrechtingen lädt ein zu einer Podiumsdiskussion mit KandidatInnen zur Bundestagswahl und diskutiert mit ihnen, was dieser Entwicklung der zunehmenden Altersarmut entgegengesetzt werden kann und wofür sie sich selbst persönlich einsetzen, um diesen Missstand zu beseitigen.

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05. April 2017

Mit einer gemeinsamen Social-Media-Aktion wollen wir am 7. April, dem Weltgesundheitstag, das Netz mit unseren Forderungen erobern.

Unter einem gemeinsamen Hashtag wollen wir viele vorbereitete Bildmotive zur gleichen Uhrzeit verbreiten. Wie das funktioniert?

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Social Media Aktion zum Weltgesundheitstag

Zum Weltgesundheitstag am 7. April wollen wir das Netz mit unseren Forderungen erobern. Wie eine solche gemeinsame Social-Media-Aktion geht?

1) Druckt Euch die vorbereitete Sprechblase, am besten in A3, aus. Schreibt mit Edding eine gut lesbare, kurze Forderung zum Thema Pflege und Pflegekräfte in die Sprechblase.

2) Macht mit dem Handy oder der Digitalkamera ein Foto von Euch selbst (vergleichbar dem mit Katja und Bernd).

3) Am 7. April um 10.00 Uhr (wichtig: nicht früher und nicht später!) tweetet Euer Foto bei Twitter. Am besten auf dem eigenen Account. Außerdem solltet Ihr im Laufe des Tages das Foto bei Facebook posten und den Beitrag auf dem bundesweiten LINKE-Account teilen. Der gemeinsame Hashtag(#) für Twitter und Facebook lautet #hunderttausend. Bitte beachtet die Hinweise in der Aktionsbeschreibung.

4) Es funktioniert nur, wenn viele mitmachen. Deswegen nutzt die Zeit bis zum 7. April, um auf Gremiensitzungen oder Mitgliederversammlungen Fotos mit Genossinnen und Genossen und ihren Sprechblasen zu erstellen. Aber Achtung: keine Veröffentlichung vor dem 7. April!

In einer Aktionsbeschreibung zum Download gibt es die Idee nochmal detaillierter aufbereitet. Redaktionsmaterial - mit mehreren Texten und einem Bildmotiv - zum 7. April für Eure lokalen Zeitungen gibt es zum Download hier.

Hintergrundinfo: Online-Beitragsrechner

Der Online-Beitragsrechner: Wenn es eine solidarische Gesundheitsversicherung gäbe, was müsste ich bezahlen? Unsere Bundestagsfraktion zeigt mit einem Online-Beitragsrechner, mit welchem Beitrag jede und jeder im Falle einer Solidarischen Gesundheitsversicherung im Verhältnis zu (unterschiedlichen) Tarifen der gesetzlichen Krankenkassen rechnen müsste. Verbreitet den Beitragsrechner: nutzt ihn oder verlinkt ihn auf Facebook.

https://beitragsrechner.linksfraktion.de/

Impressum

Diese Information im Rahmen des Linksaktiv-Netzwerks der Partei DIE LINKE.

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