Solidarität mit Verkäufer*innen und Pflegekräften

DIE LINKE.Ostalb hat zu Weihnachten wieder eine Solidaritätsaktion für Verkäufer*innen und Pflegekräfte gestartet. Als Zeichen gegen geringe Löhne und Stress im Einzelhandel und in der Pflege, gerade auch an Weihnachten, verteilte sie am 18. Dezember in Aalen Karten mit Schokoladentäfelchen an die Beschäftigten.

alt
 

„Während sich alle auf eine besinnliche Adventszeit freuen, haben Verkäufer*innen alle Hände voll zu tun. Ihr Einsatz spiegelt sich auf dem Gehaltszettel nur leider nicht wider und viel zu oft wird im Einzelhandel mit unsicheren Arbeitsverträgen gearbeitet. „Arbeit auf Abruf“ gehört da sicher mit in die schlimmste Kategorie. Denn hier können die Beschäftigten nur hoffen, dass sie am Ende des Monats genug Arbeitsstunden zusammen haben, um die Miete zahlen zu können. Auch in der Pflege ist Stress ein Dauerthema. Zu wenig Personal, dafür aber mehr Patient*innen sorgen dafür.

alt

Als LINKE in Baden-Württemberg gehen wir auch in diesem Jahr wieder raus und verteilen Schokolade an all diejenigen, die viel öfter ein „Dankeschön“ verdienen. Wir haben eine Karte für Verkäufer*innen, eine für Pflegekräfte und auch eine für die Kund*innen - denn den Einsatz gegen Dauerstress am Arbeitsplatz müssen wir gemeinsam angehen.

Die Karten wurden von der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb&Gewerkschaft hergestellt und an alle Kreisverbände versendet. Als Landesvorstand freuen wir uns, dass wir in den vergangenen Jahren diese sehr erfolgreiche Aktion gemeinsam auf die Beine stellen konnten. Die Erfahrungen der letzten Jahre waren sehr positiv. Die Verkäufer*innen und Pfleger*innen haben sich über diese kleine Aufmerksamkeit sehr gefreut und auch die Solidarität der Kund*innen war hoch.“

Sahra Mirow, Landessprecherin DIE LINKE. Baden-Württemberg