2019

Verkehrswende nur mit guten Löhnen für Busfahrer*innen möglich

Busfahrer*innen im privaten Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg sind diese Woche in mehrere Städte im Warnstreik. DIE LINKE. Baden-Württemberg unterstützt die Forderungen von ver.di nach guten Löhnen für die Beschäftigten und Auszubildenden.

Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE. und MdB für Stuttgart erklärt dazu: 

„Wer Busfahrer*innen schlecht bezahlt, muss sich nicht wundern, wenn es mit der Verkehrswende nicht klappt. Verständlich, dass die Menschen im Land wütend sind, wenn Gerichte einerseits Fahrverbote verhängen und das private Omnibusgewerbe andererseits die Forderungen von Busfahrer*innen für eine berechtigte Lohnsteigerung von 5,8% ablehnen. Absurd wird es vollends, wenn Arbeitgeber*innen die Aufnahme von Azubilöhnen in den Tarifvertrag ablehnen. Klar ist doch, dass der bestehende Mangel an Busfahrer*innen im ländlichen Raum, nur mit einer besseren Bezahlung und ausreichend Ausbildungsplätzen behoben wird. Erst dann sind höhere Takte und bessere Verbindungen.“

PM DIE LINKE.BW / 05.02.2019

 

DIE LINKE solidarisiert sich mit den Klimaaktivist*innen - Sofortige Abschaltung des Karlsruher EnBW-Kohlekratfwerks

DIE LINKE solidarisiert sich mit den Klimaaktivist*innen - Sofortige Abschaltung des Karlsruher EnBW-Kohlekratfwerks

Zur Besetzungsaktion der 200 Klimaaktivist*innen im Rheinhafen-Dampfkraftwerk erklärt der Karlsruher Bundestagsabgeordnete Michel Brandt, der als parlamentarischer Beobachter vor Ort ist: “Dieses Zeichen, das hier heute gesetzt wird, ist notwendig und richtig. Der sogenannte Kohlekompromiss reicht bei weitem nicht, um die Klimakatastrophe aufzuhalten. Wir brauchen einen schnelleren Einstieg aus dem Austieg. Wir als DIE LINKE fordern einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2030.

Lukas Bimmerle, der für DIE LINKE auf der Spitzenposition zu den Gemeinderatswahlen kandidiert, unterstützt diesen Protest: "Dieser Akt des zivilen Ungehorsams ist dringend angebracht, soll eine Umkehr in der Karlsruher Energiepolitik erreicht werden. Wir brauchen die sofortige Abschaltung der Kohleblöcke des Rheinhafen-Dampfkraftwerks der ENBW in Verbindung mit einer Beschäftigungsgarantie für die Arbeiter*innen und Angestellten. Bis 2030 wollen wir die emissionsfreie Stadt. Wir brauchen einen Klimaaktionsplan für den Umstieg auf erneuerbare Energien.

Pressemitteilung 02.01.2019 / DIE LINKE KV Karlsruhe