Aufruf "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!" unterzeichnen!

Tagtäglich erleben wir, dass es in unserem Land an allen Ecken und Enden an Geld fehlt: die Schulen unserer Kinder sind marode und es gibt zu wenig Lehrerinnen und Lehrer, Straßen verfallen, Pflegekräfte haben kaum Zeit, sich um Patienten zu kümmern, soziale Leistungen sind zu niedrig, Polizei, sozialer Wohnungsbau, Gesundheitsversorgung, Kultur und viele andere gesellschaftlich wichtige Angebote werden kaputt gespart. Doch diese Kaputtspar- und Kürzungspolitik ist nur eine Seite der Medaille. Auf der einen Seite findet sich beinahe grenzenloser Reichtum. Bestes Beispiel: das Geschwisterpaar Quandt und Klatten, das völlig leistungslos allein über ein ererbtes Aktienpaket bei BMW jeden Tag 3 Millionen Euro Dividende ausgezahlt bekommt. Weltweit besitzt ein Prozent der Superreichen mehr als alle anderen Menschen. Um diese himmelschreiende Ungerechtigkeit zu ändern, die uns allen immer mehr ein gutes Leben versperrt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet, muss Reichtum endlich gerecht verteilt werden. Nötig ist insbesondere die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine gerechte Erbschaftsteuer, die diesen Namen verdient. Damit es uns gelingt, diese Forderungen endlich durchzusetzen, dürfen wir uns nicht von Sonntagsreden und leeren Versprechen zu sozialer Gerechtigkeit veralbern lassen, sondern müssen aktiv werden. Ein guter erster Schritt: Am besten jetzt gleich den Aufruf ‚Reichtum umverteilen‘ unterschreiben und mitmachen in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis.

Quelle: https://www.facebook.com/sahra.wagenknecht/?hc_ref=NEWSFEED&fref=nf

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Hier bitte Unterzeichnen:

https://www.reichtum-umverteilen.de/nc/aufruf-unterzeichnen/

Unterstütze den Aufruf des Bündnisses "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!

 

 

DIE LINKE unterstützt „Baden-Württembergisches Bündnis gegen Altersarmut“

Gesetzliche Rente stärken - Rentenniveau anheben

Zur heutigen Gründung des „Baden-Württembergischen Bündnis gegen Altersarmut“ erklärt Michael Schlecht, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag:
„Es ist gut, dass Gewerkschaften, Sozialverbände und kirchliche Einrichtungen an einem Strang ziehen und diese landesweite Initiative starten. Statt Altersarmut, Renten rauf! Armutslöhne gepaart mit sinkendem Rentenniveau produzieren Armutsrenten. Wir brauchen dringend eine Umkehr in der Rentenpolitik. Das Rentenniveau muss wieder auf 53 % steigen.“

Heidi Scharf, Landessprecherin DIE LINKE Baden-Württemberg begrüßt ebenfalls das Bündnis gegen Altersarmut:
„Die staatlich geförderte Riester-Rente ist gescheitert. Private Altersversorgungssysteme sind keine Alternative. Das Nachbarland Österreich zeigt, dass eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, vor Altersarmut schützt. Auch Abgeordnete, Selbstständige, Freiberufler, Manager und Beamte sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.“

Die Gefahr, dass sich Altersarmut durch die fehlgeleitete Renten- und Arbeitsmarktpolitik der vergangenen Jahre bis in die Mitte der Gesellschaft ausbreitet, wird immer größer. DIE LINKE hat daher im Januar 2017 eine parlamentarische Initiative in den deutschen Bundestag eingebracht: „Gesetzliche Rente stärken, Rentenniveau anheben und die solidarische Mindestrente einführen“. Weitere Infos unter folgendem Link:

https://www.linksfraktion.de/parlament/parlamentarische-initiativen/detail/gesetzliche-rente-staerken-rentenniveau-anheben-und-die-solidarische-mindestrente-einfuehren/

PM DIE LINKE.BW / 03.04.2017