Aalener Linke wählen ihren Kandidaten
Die Aalener Linken haben einen Kandidaten für die im März 2011 stattfindende Landtagswahl.Im Café Samocca kürten sie Roland Hamm, ihren Wunschkandidaten, einstimmig. Der Einladung des Kreisvorstandes waren knapp 30 Mitglieder und
Interessierte gefolgt. In einem weiteren Wahlgang wurde Veronika Stossun, ebenso einstimmig, zur Ersatzkandidatin gewählt.
Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, die "Krawallschachteln" aus Ellwangen sorgten mit pfiffiger Musik und originellen Texten für gute Laune.
Dennoch gab es einige Regularien zu bewältigen. Nach einem kurzen Abriss aus Landeswahlordnung und Parteisatzung führte Wahlleiter Gerhard
Schneider die Versammlung souverän durch die Formalitäten.
Roland Hamm, der Wunschkandidat der Linken auf der Ostalb, gestand in seiner Vorstellung, mit seiner Kandidatur einer Herzensentscheidung zu
folgen. Er stellte die Situation des Landes in den Fokus und analysierte sie. Die Schlussfolgerung:
Das Wahlprogramm seiner Partei ist die einzige Möglichkeit die politische, wirtschaftliche und soziale Krise zu meistern. „Je stärker wir werden, umso größer ist die Chance zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft“, so Hamm, der den Wählern eine rigorose Oppositionspolitik versprach.
DIE LINKE schlägt Roland Hamm als Kandidat zur Landtagswahl vor
Der Kreisvorstand des Kreisverbands DIE LINKE Ostalb hat sich für Roland Hamm als Wunschkandidat für die Landtagswahl 2011 ausgesprochen und von ihm eine Zusage zur Kandidatur erhalten.
Linke Politik sei auch im Landtag unverzichtbar, so der Kreisvorstand. 80% der Bevölkerung in Baden-Württemberg betrachteten das Sparpaket als sozial ungerecht, während Ministerpräsident Mappus versuche, die Diskussion darüber in der eigenen Politik zu unterdrücken. Er mache sich damit zum entschiedenen Fürsprecher für unsoziale Politik. DIE LINKE fordere mehr Mittel für Länder und Kommunen, finanziert aus höherer Besteuerung von Reichen und Vermögenden. Die Menschen wünschten endlich ein Ende der Klientelpolitik von Schwarz-Gelb.
Die öffentliche Mitgliederversammlung zur Nominierung des Kandidaten für den Wahlkreis Aalen wird am Montag, 02.08.10 um 19.30 Uhr im Cafe SAMOCCA stattfinden.
Aufbruch statt Abbruch
Wochenpost, 19.05.2010
DIE WOPO-Kolumne: Aufbruch statt Abbruch
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| Roland Hamm Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Die Linke. / pro Aalen |
Aalen ist, wie die Mehrzahl der Kommunen, in Finanznot und muss sparen. Das leuchtet natürlich jeder aufrichtigen Schwabenseele sofort ein. Wahrheiten wie die des Aalener Kämmerers ("Wir können nicht ständig mehr ausgeben als wir einnehmen") haben Konjunktur. Stimmt und deshalb muss gespart werden. heißt die Antwort einer Mehrheit aus schwarz-gelb-grünen Sparkommissaren im Aalener Gemeinderat.
Weiterlesen...Einer verstrahlten Zukunft entgegen
Schwarz-Gelb leuchtete den Besuchern des Wochenmarkts am vergangenen Samstag ein "gestrandetes" Atomfass entgegen.
Gemeinsam mit der grünen Jugend und den Jusos brachte DIE LINKE. Kreisverband Ostalb aufgeschlossenen Passanten auf dem Aalener Marktplatz Argumente gegen die von der Regierungskoalition geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke näher.
Während die schwarz-gelbe Koalition mit rigorosen Kürzungen gegen die Solarbranche vorgeht, will sie den Betreibern von Atomkraftwerken durch längere Laufzeiten zusätzliche Milliardengewinne sichern - Monty Burns lässt grüßen. Atom- und Kohlestrom würden auf Jahrzehnte den Ausbau erneuerbarer Energien blockieren.
Das Vorurteil, dass es keine zukunftsweisenden Alternativen zur nuklearen Stromerzeugung gibt, wird durch dieses Vorgehen gefestigt.
Das Aktionsbündniss forderte:
- Die durch häufige Störfälle auffällig gewordenen Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel dürfen nicht wieder ans Netz und müssen entgültig abgeschaltet werden.
- Gorleben ist kein geeignetes Endlager, die Erkundungen dürfen nicht wieder aufgenommen werden.
- Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke.
Das Schulterklopfen muss ein Ende haben
Wie jüngst in der Rems Zeitung (siehe Link) zu lesen war, hat der Ministerrat in Stuttgart den Ausbau der Förderung außerschulischer Forschungszentren in Schwäbisch Gmünd und Aalen beschlossen. Das hört sich gut an und die Zielsetzung ist auch gut gemeint, doch das Angebot geht an den tatsächlichen Anforderungen vorbei. “Solange täglich an den Schulen Unterrichtsausfall aufgrund von Lehrermangel und einer nicht adäquaten Krankheitsvertretungslösung gibt, ist es aus unserer Sicht nicht förderlich, ein solches Angebot zu schaffen,” so Peter Müller und Sebastian Fritz. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Einrichtung wie von Herrn Bläse (1. Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd) vorgesehen im Unipark untergebracht werden soll und die Renovierung/Einrichtung sehr viel Geld verschlingt, kann es nicht sein, dass hier Lehrerdeputate eingestellt sind und gleichzeitig der Unterricht an den Schulen ausfällt.
Darüber hinaus kritisieren die zwei Stadträte das Vergabeverfahren. “Das ist mal wieder typisch für die Bildungspolitik des Landes, da werden einzelne Städte mit dem Zuschlag für ein solches Zentrum bedient und die anderen gehen leer aus. Wenn die Landesregierung der Meinung ist, dass dies eine gute Sache ist, dann sollte sie auch allen zur Verfügung stehen. Hier wird mal wieder eine Gelegenheit gesucht, sich auf die Schulter zu klopfen und um in der Öffentlichkeit gut da zu stehen, wenn es Herrn Bläse als Befürworter wirklich um eine gute Bildung geht, dann sollte er sich an anderer Stelle betätigen,” so die Stadträte weiter.
Man darf gespannt sein auf die Diskussion im Gemeinderat.

