Regional
06. August 2010

Aalener Linke wählen ihren Kandidaten

roland1Die Aalener Linken haben einen Kandidaten für die im März 2011 stattfindende Landtagswahl.Im Café Samocca kürten sie Roland Hamm, ihren Wunschkandidaten, einstimmig. Der Einladung des Kreisvorstandes waren knapp 30 Mitglieder und
Interessierte gefolgt. In einem weiteren Wahlgang wurde Veronika Stossun, ebenso einstimmig, zur Ersatzkandidatin gewählt.

Den Abend eröffnete die Kreisvorsitzende Christa Klink mit einer allgemeinen Begrüßung und einer politischen Einleitung. Die bereits vor vier Wochen geplante Nominierung musste kurzerhand verschoben werden, weil sich auch Linke nicht nur für Politik interessieren, sondern auch gerne mal Fußball schauen. Der damals anberaumte Termin kollidierte mit einem WM-Spiel mit deutscher Beteiligung, das war in der Planung nicht vorhersehbar. So fand die Veranstaltung am Montagabend nun doch in den gerade begonnenen Sommerferien statt.

Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, die "Krawallschachteln" aus Ellwangen sorgten mit pfiffiger Musik und originellen Texten für gute Laune.
Dennoch gab es einige Regularien zu bewältigen. Nach einem kurzen Abriss aus Landeswahlordnung und Parteisatzung führte Wahlleiter Gerhard
Schneider die Versammlung souverän durch die Formalitäten.

Roland Hamm, der Wunschkandidat der Linken auf der Ostalb, gestand in seiner Vorstellung, mit seiner Kandidatur einer Herzensentscheidung zu
folgen. Er stellte die Situation des Landes in den Fokus und analysierte sie. Die Schlussfolgerung:
Das Wahlprogramm seiner Partei ist die einzige Möglichkeit die politische, wirtschaftliche und soziale Krise zu meistern. „Je stärker wir werden, umso größer ist die Chance zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft“, so Hamm, der den Wählern eine rigorose Oppositionspolitik versprach.

 
15. Juli 2010

DIE LINKE schlägt Roland Hamm als Kandidat zur Landtagswahl vor

team.roland.hammDer Kreisvorstand des Kreisverbands DIE LINKE Ostalb hat sich für Roland Hamm als Wunschkandidat für die Landtagswahl 2011 ausgesprochen und von ihm eine Zusage zur Kandidatur erhalten.

Linke Politik sei auch im Landtag unverzichtbar, so der Kreisvorstand. 80% der Bevölkerung in Baden-Württemberg betrachteten das Sparpaket als sozial ungerecht, während Ministerpräsident Mappus versuche, die Diskussion darüber in der eigenen Politik zu unterdrücken. Er mache sich damit zum entschiedenen Fürsprecher für unsoziale Politik. DIE LINKE fordere mehr Mittel für Länder und Kommunen, finanziert aus höherer Besteuerung von Reichen und Vermögenden. Die Menschen wünschten endlich ein Ende der Klientelpolitik von Schwarz-Gelb.

Die öffentliche Mitgliederversammlung zur Nominierung des Kandidaten für den Wahlkreis Aalen wird am Montag, 02.08.10 um 19.30 Uhr im Cafe SAMOCCA stattfinden.

 
24. Mai 2010

Aufbruch statt Abbruch

Wochenpost, 19.05.2010

DIE WOPO-Kolumne: Aufbruch statt Abbruch

team.roland.hamm

Roland Hamm
Stadtrat und Fraktionsvorsitzender
Die Linke. / pro Aalen

Aalen ist, wie die Mehrzahl der Kommunen, in Finanznot und muss sparen. Das leuchtet natürlich jeder aufrichtigen Schwabenseele sofort ein. Wahrheiten wie die des Aalener Kämmerers ("Wir können nicht ständig mehr ausgeben als wir einnehmen") haben Konjunktur. Stimmt und deshalb muss gespart werden. heißt die Antwort einer Mehrheit aus schwarz-gelb-grünen Sparkommissaren im Aalener Gemeinderat.

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01. Mai 2010

Einer verstrahlten Zukunft entgegen

atomaalenSchwarz-Gelb leuchtete den Besuchern des Wochenmarkts am vergangenen Samstag ein "gestrandetes" Atomfass entgegen.
Gemeinsam mit der grünen Jugend und den Jusos brachte DIE LINKE. Kreisverband Ostalb aufgeschlossenen Passanten auf dem Aalener Marktplatz Argumente gegen die von der Regierungskoalition geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke näher.
Während die schwarz-gelbe Koalition mit rigorosen Kürzungen gegen die Solarbranche vorgeht, will sie den Betreibern von Atomkraftwerken durch längere Laufzeiten zusätzliche Milliardengewinne sichern - Monty Burns lässt grüßen. Atom- und Kohlestrom würden auf Jahrzehnte den Ausbau erneuerbarer Energien blockieren.

Das Vorurteil, dass es keine zukunftsweisenden Alternativen zur nuklearen Stromerzeugung gibt, wird durch dieses Vorgehen gefestigt.

Das Aktionsbündniss forderte:

- Die durch häufige Störfälle auffällig gewordenen Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel dürfen nicht wieder ans Netz und müssen entgültig abgeschaltet werden.

- Gorleben ist kein geeignetes Endlager, die Erkundungen dürfen nicht wieder aufgenommen werden.

- Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke.

 

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24. März 2010

Das Schulterklopfen muss ein Ende haben

Wie jüngst in der Rems Zeitung (siehe Link) zu lesen war, hat der Ministerrat in Stuttgart den Ausbau der Förderung außerschulischer Forschungszentren in Schwäbisch Gmünd und Aalen beschlossen. Das hört sich gut an und die Zielsetzung ist auch gut gemeint, doch das Angebot geht an den tatsächlichen Anforderungen vorbei. “Solange täglich an den Schulen Unterrichtsausfall aufgrund von Lehrermangel und einer nicht adäquaten Krankheitsvertretungslösung gibt, ist es aus unserer Sicht nicht förderlich, ein solches Angebot zu schaffen,” so Peter Müller und Sebastian Fritz. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Einrichtung wie von Herrn Bläse (1. Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd) vorgesehen im Unipark untergebracht werden soll und die Renovierung/Einrichtung sehr viel Geld verschlingt, kann es nicht sein, dass hier Lehrerdeputate eingestellt sind und gleichzeitig der Unterricht an den Schulen ausfällt.

Darüber hinaus kritisieren die zwei Stadträte das Vergabeverfahren. “Das ist mal wieder typisch für die Bildungspolitik des Landes, da werden einzelne Städte mit dem Zuschlag für ein solches Zentrum bedient und die anderen gehen leer aus. Wenn die Landesregierung der Meinung ist, dass dies eine gute Sache ist, dann sollte sie auch allen zur Verfügung stehen. Hier wird mal wieder eine Gelegenheit gesucht, sich auf die Schulter zu klopfen und um in der Öffentlichkeit gut da zu stehen, wenn es Herrn Bläse als Befürworter wirklich um eine gute Bildung geht, dann sollte er sich an anderer Stelle betätigen,” so die Stadträte weiter.

Man darf gespannt sein auf die Diskussion im Gemeinderat.

 

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