1. Mai: Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Freizeit

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Die Wirtschaft boomt. Jahr für Jahr brüstet sich die Bundesregierung mit Wirtschaftswachstum und Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt. Doch viele Menschen haben davon nichts: Hunderttausende Langzeitarbeitslose bekommen trotzdem keinen Job und werden von Rechtsauslegern von CDU und CSU auch noch verhöhnt. Und auch wer Arbeit hat, muss sich häufig mit niedrigen Löhnen und Dauerstress auseinandersetzen: Im letzten Jahr wurden über 1,5 Milliarden Überstunden geleistet, ein Großteil davon unbezahlt. Die Hälfte der Beschäftigten bekommt heute weniger Geld als vor 15 Jahren, während die Profite vieler Konzerne in der Zeit drastisch gestiegen sind.

Die kleinste Große Koalition aller Zeiten hat sich zerrissen, lustlos und kraftlos auf die Regierungsbank geschleppt und ihr Totalversagen schon im Koalitionsvertrag festgeschrieben: Sie geht nicht entschieden gegen Niedriglöhne, Tarifflucht, Befristungen und Leiharbeit vor. Und auch bei der Arbeitszeit geht es in die völlig falsche Richtung: Die Groko will längere Tagesarbeitszeiten ermöglichen.

Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich die Superreichen und Konzerne die Taschen auf Kosten der Menschen voll machen, die hart arbeiten und viel zu wenig davon haben. Ob im Blaumann oder im Krankenhauskittel, ob mit Wischmopp oder Laptop - nur gemeinsam können wir etwas erreichen und verändern. Wir brauchen die Solidarität der Vielen gegen die Bereicherung der Wenigen“.

DIE LINKE will deshalb die Arbeitswelt umkrempeln: Normal muss sein, was den Menschen dient, nicht was dem Profit der Unternehmen nutzt. DIE LINKE macht am 1. Mai an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften Druck für gute Arbeit und gute Löhne und für ein Neues Normalarbeitsverhältnis.

DIE LINKE fordert im Rahmen ihrer Offensive für ein Neues Normalarbeitsverhältnis:

  • Löhne rauf, Tarifverträge für alle! Tarifverträge müssen allgemeinverbindlich für alle Beschäftigten einer Branche gelten.

  • Tarifflucht und Lohndumping durch Auslagerungen, Werkverträge und Leiharbeit müssen verboten werden.

  • Mindestlohn von 12 Euro – darunter bedeutet Altersarmut.

  • Sichere und sozial abgesicherte Arbeit für alle statt Befristungen, Leiharbeit und Minijobs!

  • Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! Frauen müssen endlich genauso viel erhalten wie Männer und die Diskriminierung in der Arbeitswelt beendet werden

  • Gerechte Verteilung der Arbeit! Aktuell sind über drei Millionen Menschen erwerbslos, während andere Berge von Überstunden auftürmen.

  • Mehr Personal statt Überstunden. Die Regierung muss dringend in mehr Personal in Pflege, Kitas und Schulen investieren.

  • Selbstbestimmtere Arbeitszeiten zwischen 28 und 35 Stunden für alle – mit Löhnen, die für ein gutes Leben reichen. DIE LINKE kämpft für Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich. Minijobs müssen durch sozial abgesicherte Teilzeitarbeit mit mindestens 20 Stunden pro Woche ersetzt werden.

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auf Empfehlung eines Lesers: Notfallpraxis schickt Mutter mit krankem Kind fort

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Aalener Nachrichten,  Samstag, 17.04.18

auch nachzulesen unter: https://www.schwaebische.de/landkreis/ostalbkreis/aalen_artikel,-notfallpraxis-schickt-mutter-mit-krankem-kind-fort-_arid,10852098.html

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Caren Lay Mietpreissituation in GD

Liebe Freundinnen und Freunde,gerne erinnere ich euch an unsere nächste Veranstaltung. Diese findet am

Mittwoch, den 11.04.2018,

um 18:00 Uhr Podiumsdiskussion im Cafe Exlibris im Spitalhof.

Auf Einladung des Ortsverbandes der Linken Schwäbisch Gmünd, wird am Mittwoch 11. April die  Bundestagsabgeordnete
und stellvertretende Fraktions- und Parteivorsitzende, Caren Lay in Schwäbisch Gmünd zu Gast sein. 
Die Sprecherin für Mieten-,Bau- und Wohnungspolitik wird ab 18 Uhr im Cafe Exlibris mit der Vorsitzenden des Mietervereins Ostalb e.V., Maria Wamsler und dem Baubürgermeister Mihm über den Wohnungsmarkt in Schwäbisch Gmünd sprechen. 
Erst kürzlich wurde der aktuelle Mietspiegel veröffentlicht, welcher eine Mietpreissteigerung von 17 Prozent binnen vier Jahren in Schwäbisch Gmünd aufzeigt.
Dies macht deutlich, auch hier wird der bezahlbare Wohnraum knapper und damit steigt der Bedarf in diesem Segment. Welche Konsequenzen dies für die städtische Wohnbaupolitik haben sollte und welche Konsequenzen aus Sicht des Mietervereins daraus abgeleitet werden müssen, wollen die Diskutanten unter der Moderation des DGB Kreisvorsitzenden, Peter Yay-Müller öffentlich diskutieren. Alle interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
Wir freune uns über Euer Kommen.
 

Königsbronner Friedensgespräche am 12.4. | Kundgebung gegen Militarisierung am 14.4.2018

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„Rechts vor Links“ neues Motto der Polizeibehörden

PM DIE LINKE. BW / 11.04.2018:  „Rechts vor Links“ neues Motto der Polizeibehörden

Am Samstag 07. April 2018 wurde eine Gruppe von antifaschistischen Demonstrant_innen aus Baden-Württemberg von der Polizei gewaltsam daran gehindert, an Gegenprotesten einer rechtsextremen Demo in Kandel teilzunehmen. Ein aus Karlsruhe kommender Zug, mit 150 friedlichen Demonstrant_innen wurde in Wörth gestoppt und wie Videoaufnahmen zeigen,  sind Demonstrant_innen von der Polizei mit Schlagstöcken gewaltsam aus dem Zug gezerrt worden. Das Vorgehen der Polizeibehörden unter Beteiligung der Innenministerien in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und des Bundes verurteilt DIE LINKE. Baden-Württemberg aufs schärfste. 

Michel Brandt, MdB aus Karlsruhe und Menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag erklärt dazu:

„Die Vorkommnisse von vergangenem Samstag in Wörth sind ein Skandal. Der Einsatz der Polizei gegen die Demonstrationsteilnehmer_innen war nicht nur willkürlich, sondern schien eine geplante Aktion zu sein. Über 150 Menschen wurden daran gehindert von ihrem Demonstrationsrecht gebrauch zu machen. Die Aufgabe der Polizei muss es sein, die Demonstrationsfreiheit zu gewährleisten und nicht diese zu behindern. Scheinbar gilt das Motto „Recht vor Links“ bei den Landesregierungen von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und deren Polizeibehörden nicht nur im Straßenverkehr. Anders ist dieser brutale Angriff auf junge, teils minderjährige Antifaschist_innen nicht zu erklären. Da die Bundespolizei bei diesem Einsatz federführend war, werde ich diesem Angriff auf die Demonstrationsfreiheit nachgehen und entsprechend im Bundestag thematisieren.“

Videoaufnahmen der Beobachter-News aus dem Zug zeigen das brutale Vorgehen der Polizei: https://youtu.be/H1MjxdRDpc8